Reise auf dem Spreeradweg

Innerhalb der letzten Jahre konnte sich der Spreeradweg zu einem wahren Klassiker entwickeln. Die Radfahrer fahren auf asphaltierten, kilometerlangen und wunderschönen Fahrradwegen. Von den Quellen bis nach Berlin beträgt die Länge von dem Spreeradweg etwa 400 Kilometer. Im Oktober 2009 wurde der Radweg mit drei Sternen als ADFC Qualitätsroute ausgezeichnet und damit wurde eine hohe Qualität bescheinigt. Entlang der Spree ist die Wegequalität beinahe durchgängig sehr gut. Bei dem Radweg wechselt der Untergrund zwischen Kopfsteinpflaster, Betonplatten und gut befahrbaren unbefestigten Wegen. Kopfsteinpflasterpassagen und schlecht befahrbare Betonplatten stellten bei dem Radweg nur sehr kurze Abschnitte dar. Überwiegend verläuft Radweg auf neu asphaltierten Fahrradwegen- und Straßen. Auf Straßen mit höherem Verkehrsaufkommen ist die Routenführung sehr selten und meist handelt es sich um Feld- und Waldwege, ruhige Landstraßen oder Straßen mit KFZ-Verbot. Fast durchgehend ist der Spreeradweg beschildert. Genießer finden somit südlich von Berlin tolle Strecken für Radtouren, wozu der Spreeradweg gehört. Das Gelände ist meist eben und bietet viel Raum für das Erleben von der Fluss- und Seelandschaft und für Erholung. In Eibau an der Spreequelle startet der Radweg und bis nach Bauten folgt der Radweg dem Spreelauf durch das Lausitzer Bergland. Während es bei diesem Teil der Strecke noch einige Steigungen gibt, fahren die Radfahrer ab Bauten durch flacheres Gebiet. Bei dem flacheren Gebiet handelt es sich um die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Dann fahren die Radfahrer weiter vorbei an dem Braunkohletagebaugebiet bei Spremberg. Das Peitzer Teichgebiet folgt dann nach Cottbus und durch den Spreewald folgt der Radweg dann weiter den verzweigten Kanälen. Der Fluss vereinigt sich im Anschluss wieder und bis nach Erkner an der Berliner Stadtgrenze können die Radfahrer über Fürstenwalde radeln.

Video vom Spreeradweg: